Mittwoch, 26. August 2015

Beton - eine neue Liebe

Ich hab mich verliebt ... in Beton ...


Wahnsinn, was man da alles machen kann. Meine Ideen - sie sprudeln ... ganz wild, ganz viele. Sie sind überall.

Gut, irgendwo muss man aber ja anfangen.

Also erst einmal Beton gekauft. Und zwar x und y.

als ersten Test - mal eine Schüssel, Kerzenständer und Kacheln zum Dinge probieren.

Ich muss sagen, das hat schon mal ganz gut geklappt. Ok, die Kacheln sind auf der Unterseite "komisch". Ich denke, da hat der Beton aufgrund zu viel Olivenöl nicht gut abgebunden. Aber hey - zum probieren reicht es. Die Schüssel hat gut funktioniert. Mir gefällt nur die Form nicht. Und bisschen klobig ist sie schon auch. Die Kerzenständer - ja, die sind einfach so, wie sie sein sollen ...

verschiedene Sprüh- und Schablonenexperimente habe ich auf den Kacheln auch schon mal ausprobiert. Allerdings mit eher mäßigem Erfolg. Die Schüssel innen schön grün lackieren hat aber gut funktioniert. Ok, da ist also noch deutlich Luft nach oben ...

Also - schon mal ganz gut gelaufen. Weiter geht es ...

nächster Versuchsaufbau - eckige kleine Blumentöpfe. Die hab ich mir jetzt als Weihnachtskleinigkeit zum Verschenken eingebildet. Testlauf Nr. 1 - von 5 Versuchen ist nur eines etwas geworden. Weil - gelernt: Glas lässt sich auch geölt nicht mehr aus dem Beton entfernen. Zumindest bei mir nicht. Ok, müssen wir also umdisponieren.
Ein Häuschen ist bei dieser Versuchsreihe auch gleich noch mit entstanden. DAS mag ich richtig gerne. Ganz einfach, ganz schlicht. Aber schön :)
Und eine Schüssel. Schöner in der Form als die erste. Und filigraner. Gefällt mir auch gut.

Fazit - 3 schöne Teile aus Test Nummer 2. Auch hier bin ich zufrieden.

Demnächst steht dann an: mehr eckige Blumentöpfe für die Weihnachtsgeschenke. Testläufe mit Klarlack (ob man danach dann besser Motive mit einer Schablone aufsprühen kann). Mehr Häuser.

Betonfieber - ja, es hat mich gepackt!

Montag, 11. Mai 2015

Crochet Along Decke

CAL = Crochet Along Decke



die Idee eine Decke mit ganz verschiedenen Reihen zu häkeln hat mir gut gefallen.
Zum einen fand ich es optisch sehr schön, zum anderen dachte ich mir "hey, wenigstens etwas Abwechslung beim Häkeln".

Also habe ich mich auf die Suche nach einer schönen Anleitung gemacht und bin auf diese hier gestoßen
http://schoenstricken.de/2013/12/bildergalerie-aller-ferigen-cal-decken/

Die Wolle dafür habe ich mir eigentlich rein nach farblichen Aspekten gekauft und war dann etwas überrascht, dass es sich dabei um eine Art Bändchen handelt. Erst hatte ich Sorge, dass sich das evtl. nicht so gut eignet und die einzelnen verschiedenen Reihen nicht gut sichtbar sind - aber nein, es hat gut funktioniert.



Ich habe bereits letztes Jahr an dieser Decke gehäkelt und bin auch recht weit gekommen. Siehe Bilder:


 
hier sieht man die verschiedenen Reihen noch etwas besser
 
 
 
 
Jetzt im Frühjahr hat mich dann wieder der Ehrgeiz gepackt und ich habe mich wieder an die Decke gesetzt. Und - hurra! Endlich ist es so weit. Meine erste Decke ist fertig. Und ich finde sie wunderschön :)
 
ich habe sie übrigens etwas größer gehäkelt, als in der Anleitung. Sprich, ich habe einfach noch ein paar Reihen dran gehängt und im letzten Teil auch noch einige andere Muster gehäkelt, die ich in den Weiten des Internets so gefunden habe.
Umrandet habe ich die Decke mit zwei Reihen halbe Stäbchen und darauf als wirklich finaler Abschluss noch eine Runde feste Maschen.
 

 
 


Samstag, 4. April 2015

Osterhase Amigurumi

Häschen hüpf


Für ein Wichtelpaket für ein nettes Forum habe ich noch überlegt, etwas selbstgemachtes in den Lieblingsfarben des Wichtelkindes zu basteln.
Was liegt Ostern da näher, als ein süßes Häschen.
Amigurumi gefallen mir ja sowieso recht gut.

Also wieder immer losgegoogelt und mir ein Häschen ausgesucht.
Die Anleitung (Kauf) hatte ich dann von hier
http://de.dawanda.com/product/60023491-Lovely-Pet-Haeschen-Bunny-Amigurumi-Haekelanleitung

und das Ergebnis:

mein Fazit: das Häkeln ist ja wirklich nie ein Problem ... aber beim Zusammennähen stellen ich mich schon wirklich immer ganz besonders doof an ...

Loop Welle

Muschel - Welle - aber mit Meer hat es sicher nichts zu tun


ich kann mich immer gar nicht entscheiden, wie ich das Muster meines neuen Loops nennen will - ist es ein Muschelmuster? Oder doch eher ein Wellenmuster?

Egal - ich finde es jedenfalls total schön ...

Gehäkelt habe ich eigentlich ohne Vorlage ... 3 Stäbchen am Anfang und am Ende. Ansonsten immer abwechselnd 2 Maschen frei, dann 5 Stäbchen / 2 Maschen frei, dann feste Masche
Mit Merino Extrafine in grau ...

Am Ende hätte ich eigentlich vorgehabt, die Enden einfach zusammenzunähen. Leider war mir der Loop dann aber zu weit, daher habe ich mich dafür entschieden, die Enden etwas überlappend zu vernähen. Das stört aber zum Glück überhaupt nicht ...




Rotkohl-Salat

Rotkohl - ein Alleskönner?



schnell war die Entscheidung zu Gunsten dieses Rezeptes hier gefallen
http://www.reinetopfsache.de/rezept/rotkohl-slaw/

ein Rotkohl-Salat sollte es werden ...

leider hatte ich keinen Sellerie daheim. Den habe ich dann einfach weggelassen. Dir Rotkohlmenge habe ich deutlich überschritten. Schließlich wollte ich ja zum Einen was zum Essen haben. zum anderen sollte ja auch der 3/4 Kopf Rotkohl in meinem Kühlschrank weniger werden

ich muss sagen - superlecker. So lecker, dass ich diesen Salat an meinem Geburtstag demnächst wohl meinen Gästen vorsetzen werden. Schnell gemacht (vor allem mit Hilfe meiner tollen Küchenmaschine) und wirklich richtig gut. Und gesund ist er ja auch noch ... ein Alleskönner, dieser Rotkohl-Salat :)

Rotkohl-Nudelauflauf

Was kommt nach der Roten Beete? Natürlich - Rotkohl



nach meinen Rote Beete-Experimenten habe ich mich dem Rotkohl zugewandt. Was kann man damit wohl alles leckeres anstellen?

Erster Versuchsaufbau:
Rotkohl-Nudelauflauf nach diesem Rezept hier ...
http://www.okraschote.de/zurueck-zum-winter-mit-rotkohl-nudel-auflauf/

ich muss sagen - gelungen.

allerdings meiner Meinung nach etwas ausbaufähig. Was konkret heißt: nächstes Mal werde ich das Ganze etwas flüssiger machen. Vielleicht mit etwas mehr Creme fraiche und einem kleinen Schluck Milch. Ich fand es nämlich auf jeden Fall sehr lecker, aber vielleicht ein ganz kleines bisschen trocken ...

Rote Beete - Gnocchi mit Kohlrabischnitzel

was macht man mit Rote Beete - Resten?



... Rote Beete - Gnocchi, habe ich entschieden.

ich habe nach diesem Rezept hier gekocht
http://www.katharinakocht.com/kohlrabischnitzel-mit-rote-bete-gnocchi/#more-2632

es war auch wirklich lecker. Beim "in Butter schwenken" habe ich ein bisschen viel Butter erwischt, was man auch auf den Fotos erkennen kann. Und nachdem ich meinen Mixer nicht mit roter Beete vollsauen wollte und keinen Kartoffelstampfer habe, habe ich die rote Beete nur mit einer Gabel zerdrückt. Daher gab es bei mir Rote Beete - Gnocchi mit Rote Beete - Stücken, was aber überhaupt nicht gestört hat - im Gegenteil.

Allerdings waren die Gnocchi jetzt nicht so außergewöhnlich toll, dass ich die ganze Arbeit zeitnah wieder auf mich nehmen würde. Wahrscheinlich wird es die Gnocchi eher nicht mehr so schnell geben.
Die Kohlrabischnitzel werde ich aber auf jeden Fall mal wieder machen ...

Da ich nur die Hälfte der Gnocchi in diesem Gericht verwertet habe, habe ich am nächsten Tag den Rest in der Pfanne angebraten und mit Parmesan bestreut gegessen. Wirklich auch zu empfehlen!

Rote Beete - Tarte

Pizza? Tarte? Jacke wie Hose ...




eigentlich ist das Rezept auf das ich gestoßen bin für eine Pizza (http://kuechenchaotin.de/rote-bete-pizza-mit-ziegenkaese-und-honig-und-die-flecken/). Ich habe mich jedoch dafür entschieden, es mir Tarteteig zu machen und es als Rote Beete - Tarte zu bezeichnen. Schließlich hatte ich da welchen im Kühlschrank ... und soviel Unterschied kann das ja nicht sein ...

es klingt wirklich sehr seltsam. War aber sowas von lecker!

Tarteteig
darauf 4 TL Creme legere verstreichen und mit Salz und Pfeffer würzen
darauf Rote Beete in Scheiben (eher dünner, so 1/2 cm) und mit Salz und Pfeffer würzen
darauf rote Zwiebelringe
darauf Ziegencamembert (im Original mit Ziegenfrischkäse, aber der ist mir einfach zu würzig)
und dann etwas Honig darüber träufeln

Im Ofen bei Ober-/Unterhitze bei 200 Grad backen, bis der Teig schön braun und der Käse verlaufen ist ...

soooo lecker

LowCarb Brot

ein Brot ohne Kohlenhydrate - taugt das?



ich wollte jetzt endlich auch mal ein Brot ohne Kohlenhydrate backen. Bzw. überhaupt einmal ein Brot backen. Und da ich aktuell weniger Kohlenhydrate esse, sollte es am Basten natürlich auch ein LowCarb Brot sein ...

Nach einigem Suchen habe ich mich für dieses Rezept hier entschieden ...
http://homemadeandbaked.blogspot.de/2014/01/low-carb-brot.html


und was soll ich sagen? Es hat tatsächlich relativ stark nach Brot geschmeckt - und war ziemlich lecker. Das werde ich - in verschiedenen Variationen - auf jeden Fall mal wieder machen ...
allerdings werde ich das nächste Mal eher etwas weniger Salz verwenden ...

Montag, 16. Februar 2015

Himbeersenf

Himbeersenf

 

Last but not least habe ich mich für einen Himbeersenf als letzten Bestandteil meines "Geschenke aus der Küche - Very (Him)berry"-Paketes entschieden.

Dafür habe ich 400 g Himbeeren aufgetaut,
mit 150 ml Wasser und
6 EL Honig aufgekocht bis es Brei war.
Diesen dann püriert und auf die Hälfte einkochen lassen
Dann durfte es abkühlen
In der Zeit habe ich 90 g gelbe Senfkörner
mit 3 TL Rohrzucker gemahlen.
Wenn die Himbeeren abgekühlt sind, Senfkörner und Rohrzucker dazu geben
und noch einmal 6 EL Honig untermischen

Dann kommt das Ganze für 24 Stunden in den Kühlschrank und kann dann in die Gläser abgefüllt werden

Himbeersenf passt gut in Salatdressings, zu Geflügel, Fisch, Käse ...

Am Anfang ist der Senf wohl noch extrem scharf (habe ihn noch nicht probiert). Nach 3-4 Wochen im Kühlschrank wird er milder, behält aber das schön fruchtige Aroma ...

ich freue mich sehr darauf, ihn zu probieren!

Himbeersalz

Himbeersalz


 
 
Ein weiterer Baustein meines "Geschenke aus der Küche - Very (Him)berry"-Pakets soll Himbeersalz werden ... Klingt doch ziemlich interessant.

Einsetzbar laut Internetrecherche für Ente, Fisch, Salat, Pellkartoffeln, aufs Butterbrot ... hört sich spannend an ...

gemacht ist es - wie der Himbeerzucker - sehr einfach

Laut Rezept habe ich 450 g Himbeeren aufgetaut, püriert und passiert.
Dann sollte das mit 500 g Salz gemischt werden.
Bei mir waren es zu viele Himbeeren. ich habe nur maximal 250 - 300 g Himbeerpüree dann auch mit dem Salz vermischt.
Im Anschluss 2 Stunden bei 80 Grad in den Backofen.
Wie beim Zucker war es danach noch nicht ganz trocken und ich habe es in einer Schüssel noch etwas nachtrocknen lassen ...

Von der Farbe her ist das Salz auch wirklich hübsch ... deutlich dunkler als der Zucker ... aber es sieht gut aus.
Den Geschmackstest habe ich noch nicht gemacht ... das wird demnächst aber natürlich noch kommen ;)



Himbeerzucker

Himbeerzucker

 

Für mein Geschenkpaket "Geschenke aus der Küche - Very (Him)berry" habe ich mir Himbeerzucker ausgesucht. Das geht ja an sich sehr einfach. Auch wenn das passieren der Himbeeren doch immer etwas aufwändig und eher unschöne Arbeit ist ...

Gemacht habe ich ihn wie folgt:
100 g Himbeeren auftauen lassen
pürieren und durch ein Sieb passieren
mit 500 g Zucker mischen und
bei 50 ° C 2 Stunden im Backofen trocknen lassen
dazwischen immer wieder mit der Gabel auflockern.

Nach den 2 Stunden war er noch nicht ganz trocken. Daher habe ich ihn noch etwas in einer Schüssel in der Küche nachtrocknen lassen. Und zum Abschluss habe ich noch einmal alles in den Mixer gepackt, weil ich ihn etwas feiner haben wollte. Dann ab damit in die Gläser ...

Der Zucker sieht aber toll aus und schmeckt auch wirklich lecker nach Himbeere.

Verwenden kann man ihn ja ganz vielseitig ... zu Joghurt, Quark, etc.

Ich bin gespannt, wie er bei den Beschenkten dann so ankommt ... nett rosa ist er auf jeden Fall (auch wenn ich eigentlich ja so gar nicht der rosa-Typ bin :))


Himbeerlikör

Himbeerlikör


 
 
Als zweiten Likörversuch habe ich vor Weihnachten schon Himbeeren angesetzt. Endlich sind sie so weit, dass ich den Likör fertig machen kann.

Das passt auch ganz gut - ich brauche demnächst sowieso ein Geburtstagsgeschenk und hatte die Idee, dieses auf den Likör aufzubauen und sozusagen "Geschenke aus der Küche - Very (Him)berry zu machen" ...

Dieses mal habe ich den Likör nach einem Rezept von hier http://fairgissmeinnicht.de/blog?page=1 angesetzt ...

hmm ... er ist wirklich lecker geworden :)



Donnerstag, 5. Februar 2015

Erdbeersirup

Erdbeersirup


am Montag habe ich mich endlich an meinen ersten Erdbeersirup gewagt.
Gekocht habe ich nach diesem Rezept hier

http://eatsmarter.de/rezepte/erdbeersirup

ich hatte allerdings keine Orangensaft daheim und habe ihn daher weggelassen. Dafür habe ich den TL Zitronensaft durch einen Zitronensaft-Eiswürfel ersetzt. Das dürfte ein bisschen mehr als der eine TL gewesen sein ...

Das Ausdrücken der Erdbeeren war auf jeden Fall noch nicht so optimal, würde ich sagen ... mit einem Küchentuch in einem groben Sieb ... alles unhandlich, rutschig und eine Sauerei ... das ist ausbaufähig ...
Ansonsten finde ich den Sirup optisch auf jeden Fall ein Highlight ... und auch die Geschmacksprobe war SEHR lecker ... das gibt es bald mal wieder ... auch mit anderen Früchten!


Limoncello

Limoncello - italienischer Zitronenlikör


Ich wollte unbedingt einmal einen Likör ausprobieren. Da gibt es ja so tolle Rezepte.
Für den Anfang habe ich mir dann Limoncello ausgewählt - und zwar nach einer Anleitung aus dem Buch “Alles hausgemacht” bzw. von hier http://www.paules.lu/2012/02/selbstgemachter-limoncello/

ich habe allerdings Wodka statt 96%igen Alkohol aus der Apotheke verwendet. Das kann sich sonst ja keiner leisten ...

Optisch gefällt mir das Ergebnis schon mal gut, der Geschmackstest war auch prima - wenn auch sehr süß. Aber auf viel Eis ist er schon wirklich lecker!